AfA Thüringen

Marion Rosin: „Miserables Abschneiden Thüringens bei den Ganztagsschulen belegt dringenden Handlungsbedarf!“

Bildung & Kultur

„Thüringen muss schleunigst die qualitative Weiterentwicklung der Ganztagsschule in allen Schularten in den Blick nehmen“, fordert die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Marion Rosin. 

Die Sozialdemokratin bezieht sich dabei auf die aktuelle Bertelsmann-Studie mit dem Titel „Die landesseitige Ausstattung gebundener Ganztagsschulen mit personellen Ressourcen“. Dort hat Thüringen bei nahezu sämtlichen untersuchten Aspekten bundesweit nur den letzten oder vorletzten Platz belegt.

„Zentraler Ansatz von Ganztagsschulen ist es, den Schultag zu entzerren und so den Pädagogen und den Schülern mehr Zeit zum Lehren und Lernen, mehr Lernmöglichkeiten und individuelle Förderung zu bieten. Folgt man der Bertelsmann-Studie, dann sind die Rahmenbedingungen für Ganztagsschulen in Thüringen allerdings derart schlecht, dass diese Zielsetzung trotz des großen Engagements der beteiligten Lehrerinnen und Lehrer kaum erreicht werden kann“, erklärt die Bildungspolitikerin. Rot-Rot-Grün habe sich im Koalitionsvertrag zur Weiterentwicklung der Ganztagsschule bekannt. Diese Aufgabe müsse nun bildungspolitische Priorität bekommen.

„Einzelne Leuchtturm-Ganztagsschulen wie etwa die Grundschule Rudolstadt-West zeigen uns, wie man mit einem guten Schulkonzept, mit einer durchdachten Rhythmisierung des Schultags und dem integrierten Einsatz der verschiedenen pädagogischen Professionen den Qualitätskriterien der Bertelsmann-Studie gerecht werden kann“, sagt Marion Rosin und ergänzt: „An diesen Best-Practise-Beispielen müssen wir uns orientieren, wenn wir nun in die Debatte über die qualitative Weiterentwicklung der Thüringer Ganztagsschulen und die dafür notwendigen strukturellen und konzeptionellen Rahmenbedingungen einsteigen.“

Quelle: SPD-Landtagsfraktion

 

Homepage SPD Thüringen

 

Meldungen der SPD Thüringen

SPD Thüringen
Schaffung von 199 zusätzlichen Stellen in der Thüringer Polizei vorgesehen Erfurt, den 20.03.2019 - Im Rahmen des Pakts für den Rechtsstaat plant die Thüringer SPD die Schaffung von 199 zusätzlichen Stellen in der Thüringer Polizei. Damit reagiert die SPD auf den festgestellten Bedarf und erfüllt neben den Vorgaben des Pakts auch den Thüringer Kabinettsbeschluss von

Erfurt, den 19.03.2019 - Die Thüringer Sozialdemokraten haben die Ankündigung des Rückzugs von Thorsten Schäfer-Gümbel aus der Politik mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Thüringens SPD-Landesvorsitzender, Wolfgang Tiefensee, äußert sich zur Entscheidung seines Landeschef-Kollegen: "Der Rückzug von Thorsten Schäfer-Gümbel aus der aktiven Politik ist ein großer Verlust für die Sozialdemokratie nicht nur in Hessen. Ich bedaure

Tiefensee: "Die Forderungen des DGB bestärken uns in unseren Vorhaben. Mit dem neuen Sozialstaatskonzept 2025 setzen wir an denselben Punkten an."

Zur Homepage der SPD Thüringen