AfA Thüringen

Gewalt gegen Frauen nicht tabuisieren

Gleichstellung

Jede 3. Frau erlebt im Laufe ihres Lebens laut einer Untersuchung der EU ab ihrem 15. Lebensjahr einmal körperliche und/oder sexuelle Gewalt. Mit einem Anteil von 35 Prozent liegt Deutschland laut der Untersuchung aus dem Frühjahr knapp über dem EU-Durchschnitt von 33 Prozent der Frauen mit Gewalterfahrung. „Das sind erschütternde Zahlen, die im Bewusstsein der Öffentlichkeit kaum existieren“, sagt die SPD-Landtagsabgeordnete Diana Lehmann anlässlich des heutigen internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen. 

dieser Tage diskutiert wurde: Ein Drittel der befragten Frauen hat danach unter anderem schon einmal Gewalt durch den eigenen Partner erlebt.

„Auch wenn wir die rechtliche Gleichstellung von Frauen und Männern erreicht haben, zeigt uns die gesellschaftliche Realität, dass Gleichberechtigung nach wie vor nicht überall Alltag ist. Gewalt gegen Frauen verdeutlicht das auf sehr dramatische Weise“, so Diana Lehmann. Das Thema „Frauen- und Gleichstellungspolitik“ sei deshalb für die SPD-Fraktion von großer Bedeutung. Das zeige sich auch im Koalitionsvertrag, wo es unter anderem um eine verlässliche Finanzierung von Hilfestrukturen und um klare rechtliche Rahmenbedingungen, zum Beispiel für Frauenhäuser, gehe. Zudem soll weiter an einem Maßnahmeplan gegen häusliche Gewalt gearbeitet werden.

Lehmann: „Das Thema Gewalt gegen Frauen darf weder totgeschwiegen noch verharmlost werden.  Wir brauchen eine ehrliche Debatte über die Situation – und eine Lobby, die sich für Frauen einsetzt.“

 

Homepage SPD Thüringen

 

Meldungen der SPD Thüringen

SPD Thüringen
Seit heute verhandelt das Bundesverfassungsgericht einen Fall, der vom Sozialgericht Gotha nach Karlsruhe überwiesen wurde.

Wenn es um die Rente ging, stand die CDU bislang auf der Bremse, sagt Wolfgang Tiefensee zu den Äußerungen des Thüringer CDU-Vorsitzenden.

Umsetzung des Landesparteitags-Beschlusses ab Januar Die britische Paralympics-Schwimmerin Jessica-Jane Applegate soll von einem deutschen Journalisten einmal gefragt worden sein, mit welchem Job sie ihre Sportkarriere finanziere. "Welcher Job? Schwimmen ist mein Job!", erwiderte ihm die irritierte Applegate. Anders als die Britin müssen sich deutsche Paralympioniken zusätzlich neben ihrem Training mit einem Job über Wasser halten.

Zur Homepage der SPD Thüringen