AfA Thüringen

Frauen auf dem Arbeitsmarkt – Schluss mit alten Rollenbildern!

Gleichstellung

Mit Blick auf den Internationalen Frauentag am 8. März und die heutige Abstimmung im Deutschen Bundestag über die Frauenquote bei Führungspositionen in Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst erklärt Diana Lehmann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag: „Noch immer verzeichnen wir auf dem Arbeitsmarkt große Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Noch immer haben Frauen das Nachsehen. Wir müssen jetzt die richtigen Weichen stellen, um diese geschlechterbedingte Ungleichheit in der Arbeitswelt zu beenden. Nur so können wir tradierte und längst überholte Rollenbilder überwinden. Dafür wollen wir die notwendigen Anreize schaffen.“

In Thüringen seien in etwa genauso viele Frauen erwerbstätig wie Männer, fährt Lehmann fort. Aber auch im Freistaat  würden Frauen durchschnittlich weit weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Ein überdurchschnittlich hoher Anteil von Frauen gehe zudem einer prekären Beschäftigungsform nach. „Dem müssen wir ein Ende bereiten, genauso wie der Teilzeitfalle, in die Frauen immer wieder tappen. Deshalb unterstütze ich die Forderung des DGB Hessen-Thüringen nach einem verbindlichen Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit“, so Lehmann.

Als essentiell erachtet Diana Lehmann, dass Frauen endlich die gleichen Aufstiegschancen erhalten, wie Männer. „In den Führungsetagen residieren noch immer vorwiegend Herren. Und das, obwohl Frauen inzwischen selbst durch hervorragende Bildungsabschlüsse und enorme Leistungsbereitschaft auf sich aufmerksam machen, obwohl Studien vorliegen, die belegen, dass gemischte Teams besser arbeiteten, und obwohl die Politik vor nahezu 14 Jahren den Unternehmen die Chance eingeräumt hat, selbst für faire Chancen von Frauen zu sorgen“, konstatiert die SPD-Abgeordnete. Lehmann begrüße deshalb die von den SPD-Bundesministern erarbeitete Regelung zur Frauenquote, die heute in 2. und 3. Lesung im Bundestag beraten werden soll.

In Thüringen habe die SPD bereits einiges für die Gleichberechtigung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt durchsetzen können. Auch im rot-rot-grünen Koalitionsvertrag seien mehrere Maßnahmen festgeschrieben, um Gleichberechtigung für Frauen auf dem Arbeitsmarkt zu gewährleisten. Zu den Zielen der Koalition gehöre es unter anderem, eine paritätische Besetzung der Führungspositionen im öffentlichen Dienst zu erreichen. „Dafür haben wir uns in den Koalitionsverhandlungen eingesetzt und ein Frauenförderprogramm für den öffentlichen Dienst im Koalitionsvertrag verankert. Wir wollen Frauen ermutigen, Führungspositionen zu übernehmen und sie auf ihrem Weg dahin unterstützen.“ Ein entsprechendes Konzept müsse nun das zuständige Ministerium vorlegen, so Lehmann abschließend.

 

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Im Ergebnis der Verhandlungen zwischen DIE LINKE, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der CDU sind heute die Schritte zur Durchführung von Neuwahlen zum Thüringer Landtag und zur Lösung der Regierungskrise vereinbart worden.

Der 5. Februar 2020 markiert einen Dammbruch. CDU und FDP haben gemeinsam mit der extrem rechten AfD einen Ministerpräsidenten gewählt - allen vorherigen Versprechen zum Trotz. Auch nach Kemmerichs Zurückrudern ist klar: Die Brandmauer gegen die Faschist*innen hat einen tiefen Riss. Innerhalb von FDP und CDU gibt es die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der AfD.

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