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10. Thüringer Frauenpreis geht an Undine Zachlot (Erfurt) und Angelika Männel (Greiz)

Gleichstellung

Am Samstag, den 21. Januar 2017, wurde in Gotha der 10. Thüringer Frauenpreis der SPD-Parlamentarierinnen verliehen. Die diesjährigen Preisträgerinnen heißen Undine Zachlot (Erfurt) und Angelika Männel (Greiz).

Die Jury zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der Vorschläge. „Alle nominierten Frauen stehen für großartige Projekte, und jede einzelne hätte für ihren herausragenden Einsatz einen Preis verdient“, so die Schirmherrin, die Südthüringer SPD-Bundestagsabgeordnete Iris Gleicke. „Mit diesem Preis danken wir den engagierten und mutigen Frauen, die unsere Gesell­schaft zum Besseren verändern, Strukturen in Frage stellen und eigene Lösungen entwickeln“, erklärt Gleicke, die den Frauenpreis gemeinsam mit anderen Thüringer SPD-Politikerinnen stiftet.

Undine Zachlot ist in Erfurt ehrenamtlich sehr aktiv. Sie leitet den ver.di-Frauenrat des ver.di-Bezirkes Thüringen und organisiert Tagungen und Workshops. Sie ist Mitglied im Flüchtlingsrat und engagiert sich gegen Rassismus, Antisemitismus und populistische Meinungen. Angelika Männel verbindet ihre Arbeit im AWO Ortsverein Greiz mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit in der Flüchtlingshilfe, gegen Rassismus und für soziale Gerechtigkeit. Sie organisiert Treffen zwischen Senioren und Geflüchteten, hilft bei alltäglichen Probleme und baute in Greiz ein Netzwerk der Hilfen auf. Zudem arbeitet sie seit vielen Jahren ehrenamtlich als Stadträtin.

 

Hintergrund:

Der Thüringer Frauenpreis wird an Frauen verliehen, die besonders mutige oder herausragende Beiträge zur Gleichstellung von Frauen in Wirtschaft und Gesellschaft vorangetrieben haben. Der Preis wurde 1997 zum ersten Mal verliehen und wird von den SPD-Politikerinnen aus Bundestag, Landtag und Kommunalparlamenten sowie einer Landrätin vergeben. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

 

Foto (von links nach rechts):

Finanzministerin Heike Taubert (Jurymitglied), Franziska Teichert (Nominierte), Undine Zachlot (Preisträgerin), Elke Lütz (Nominierte), Cornelia Huck (Nominierte), Staatssekretärin Dr. Babette Winter (Jurymitglied), Bundestagsabgeordnete Iris Gleicke (Schirmherrin)

 

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